Gemeinsam nachhaltig. Aus gutem Grund.

Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein integraler Bestandteil der Deka Immobilien und prägt unser Handeln. Im Einklang mit der übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategie der Deka-Gruppe verfolgt Deka Immobilien aufbauend auf dem Leitgedanken „Gemeinsam nachhaltig. Aus gutem Grund.“ eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie.

Unser strategisches Nachhaltigkeitsverständnis

Als Immobilienspezialist der Deka-Gruppe ist es unser Anspruch, zu den führenden Anbietern von Produkten mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu gehören. Dabei legen wir größten Wert auf nachhaltige Standards und nehmen unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen ernst. Unser Treuhandauftrag verpflichtet uns, die Gelder unserer Anleger im Rahmen einer ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich nachhaltigen Geschäftsausrichtung zu verwalten. 
Umwelt-, Sozial- und Governance (ESG)-Kriterien fließen dabei konsequent in unsere Investitions- und Managemententscheidungen sowie in unsere Unternehmensstrategie mit ein.

Die Begrenzung der globalen Erderwärmung ist für uns eine zentrale Herausforderung. Immobilien nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, denn im Bereich „E-Environment“ von ESG haben sie den größten Einfluss: Rund 40 % des weltweiten Energieverbrauchs und 30 % der CO2-Emissionen entfallen auf Gebäude.

Deshalb legen wir in unserem Nachhaltigkeitsansatz einen besonderen Fokus auf ökologische Maßnahmen. Mit unserem Portfolio von über 550 Immobilien haben wir hier den größten Hebel und können einen erheblichen Beitrag leisten.

Unser Ziel ist es, mit innovativen Lösungen den ökologischen Fußabdruck unserer Immobilien kontinuierlich zu reduzieren und bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften.

Resilienz im Fokus

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen richten wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur auf die Bekämpfung des Klimawandels aus, sondern legen ebenso großen Wert auf die Anpassung an dessen Folgen. Warum ist das wichtig?

Neben der Reduktion von Treibhausgasemissionen und dem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft erfordert die Realität die Vorbereitung auf unvermeidbare Folgen des Klimawandels. Extremwetter, steigende Temperaturen und veränderte Umweltbedingungen betreffen nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Immobilienbranche direkt. Deshalb stärken wir die Resilienz der Immobilien und entwickeln Strategien zur Anpassung an klimatische Herausforderungen. Gleichzeitig minimieren wir Risiken durch gezielte Analysen und präventive Maßnahmen.

Indem wir die Anpassung an den Klimawandel und die Bekämpfung des Klimawandels als Hauptziele in unserer Nachhaltigkeitsstrategie verankern, stellen wir sicher, dass wir nicht nur heute Verantwortung übernehmen, sondern auch langfristig zukunftsfähig bleiben. Unser Ziel ist es, nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den Herausforderungen des Klimawandels gerecht werden – für unsere Immobilien, unsere Kunden und die Gesellschaft.

Wir zeigen Ihnen, wie wir als Immobilienspezialist der Deka Gruppe unsere Nachhaltigkeitsziele umsetzen.

Eine gute Unternehmensführung basiert auf robusten Strukturen, klaren Verantwortlichkeiten und einer überzeugenden, starken Haltung.

Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun – mit freiwilligen Selbstverpflichtungen und Verfahren.

Wir engagieren uns aktiv für Transparenz, Integrität und eine nachhaltige Entwicklung der Branche.

Eine gute Governance ist die Basis unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

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    Strukturen für verantwortungsvolles Handeln

    Gute Unternehmensführung ist bei Deka Immobilien gelebte Praxis. Wir setzen auf klare Verantwortlichkeiten, dezentrale Umsetzung und wirksame Kontrollmechanismen. Grundlage sind das ESG-Governance-Framework der Deka-Gruppe und das etablierte Three-Lines-of-Defense-Modell. Letzteres beschreibt ein gestuftes Kontrollsystem aus operativer Umsetzung, überwachender Kontrolle und unabhängiger Prüfung, das Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse über alle Unternehmensbereiche hinweg definiert.
    Unser Governance-Verständnis zielt auf effiziente Entscheidungsprozesse mit funktionaler Trennung, die Interessenkonflikte vermeidet und eine effektive Überwachung gewährleistet – gestützt durch die Prinzipien Subsidiarität und Gemeinwohlorientierung. Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe orientieren wir uns an diesem hohen Standard und darüber hinaus an unserem Ethikkodex.

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    Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken

    Unsere Risikobewertung berücksichtigt ESG‑Risiken als festen Bestandteil des gesamten Risikomanagements. ESG‑Risiken können sowohl Geschäfts‑, Adressen‑, Markt‑ und Liquiditäts‑ als auch operationelle Risiken beeinflussen und entfalten meist eine Reputationswirkung. Deshalb werden sie im Kontext der relevanten Risikoarten bewertet und nicht isoliert ausgewiesen. Jede Immobilie wird im Ankaufsprozess einer umfassenden ESG‑Due Diligence unterzogen, deren Ergebnisse in die Investitionsentscheidung einfließen. Zugleich haben wir Prozesse zur systematischen Identifikation und zentralen Koordination von ESG‑Risiken etabliert, um eine konsistente Bewertung und Steuerung über alle Bereiche sicherzustellen. Für Bestandsobjekte bauen wir ein systematisches Klimarisiko‑Monitoring aus, um Chancen und Risiken laufend zu adressieren.

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    Transparenz & Verbandsarbeit

    Die nachhaltige Ausrichtung benötigt Teamwork und ein einheitliches Verständnis als Grundlage. Deswegen orientieren wir uns an internationalen Standards und bringen uns in Initiativen ein. Wir berichten regelmäßig über Nachhaltigkeitskennzahlen und ESG-Maßnahmen auf Produkt- und Unternehmensebene. Als aktives Mitglied des ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e. V.), des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e. V.) und des ICG (Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e. V.) bringen wir unsere Expertise in die Entwicklung einheitlicher Standards ein und treiben gemeinsam mit anderen Unternehmen unserer Branche die nachhaltige Transformation der Immobilienwirtschaft voran.

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    Selbstverpflichtungen & Ausschlüsse

    Wir bekennen uns zu internationalen Standards wie den Principles for Responsible Investment (PRI), dem UN Global Compact, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Darüber hinaus schließen wir Investitionen in kontroverse Geschäftsfelder und Unternehmen mit gravierenden ESG-Verstößen klar aus. 

    Unsere Initiativen und Kodizes

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    Verfahren zum sozialen Mindestschutz

    Wir gewährleisten den Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten in unseren Fondsprodukten durch ein verbindliches Verfahren zur Einhaltung internationaler Standards. Dabei lehnen wir jede Form der Diskriminierung ab und fördern Vielfalt. Das Verfahren zur Sicherung des sozialen Mindestschutzes trägt den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte Rechnung.
    Ferner setzen wir uns mit diesem Verfahren aktiv für die Bekämpfung von Bestechung und Korruption ein und fördern Transparenz in allen Geschäftsprozessen. Bestandteile des Verfahrens sind eine Erklärung zur Einhaltung des Mindestschutzes, eine Risikoanalyse zur Identifikation und Bewertung möglicher negativer Effekte sowie Maßnahmen, um diese zu vermeiden, zu beseitigen oder zu mindern. Die Ergebnisse werden kommuniziert und daraus Handlungsfelder abgeleitet. Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern und Dienstleistern arbeiten wir daran, die Einhaltung der Mindestschutzvorschriften entlang der Lieferkette sicherzustellen.